12 01 / 2026 Kürzer kann ein Schulweg nicht sein Zukünftig werden es keine 100 Meter sein, die Gerüstbau-Azubis von ihrer Unterkunft direkt neben dem Groß-Gerauer Wasserturm bis zu ihrem Klassenzimmer in den Beruflichen Schulen Groß-Gerau zurücklegen müssen. Dennoch hat der Landrat des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will, bei einer kleinen Übergabefeier als Gastgeschenk eine Wanduhr überreicht – damit die Azubis auf jeden Fall rechtzeitig das Frühstück beenden, um pünktlich zu Unterrichtsbeginn zu erscheinen. Zur Eröffnungsfeier sind zahlreiche Gäste erschienen: Viele am Bau Beteiligte, Leitung und Lehrer der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, Repräsentanten der Handwerkskammer FrankfurtRhein-Main, zahlreiche Vertreter des Bundesverbandes Gerüstbau e.V. / der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar- Umwelt sowie unmittelbare Nachbarn. „Wir danken dem Kreis Groß-Gerau, dass er uns das Grundstück in Erbpacht überlassen hat. Wir konnten hier ein Gebäude errichten, das auf insgesamt 3.350 m² Unterbringungsmöglichkeiten für 124 Auszubildende in Dreibett-, Zweibett- und einigen Einbettzimmern bietet,“ berichtet Dr. Stefan Häusele von der Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes. Neben den Gästezimmern finden sich im Gebäude Verwaltungsräume, Freizeiträume, ein Fitnessraum, zwei Speiseräume sowie eine Aufbereitungsküche. Dort wird das Frühstück und das Abendessen vorbereitet, dass die Azubis erhalten, bis die Mensa im neuen Schulgebäude fertiggestellt ist. Dieses wird bis etwa 2029 unmittelbar neben dem Gästehaus errichtet. Dr. Häusele erinnert daran, dass die Auszubildenden im Gerüstbauer-Handwerk während ihrer dreijährigen Ausbildung ca. 36 Wochen in der Berufsschule und 25 Wochen in der Überbetrieblichen Ausbildung verbringen. Insgesamt sind das über 60 Wochen Abwesenheit von zu Hause, von der Familie, vom Freund oder der Freundin, vom Sportverein. Umso mehr ist erforderlich, eine zeitgemäße Unterbringung zu bieten, in der junge Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Bildungsstände gut betreut werden können. Landrat Thomas Will betont in seinem Grußwort seine Freude darüber, dass nach etlichen Anläufen endlich eine zukunftsfähige Unterbringung für die Gerüstbau-Azubis realisiert werden konnte: „Mit dem AVM, dem Ausbildungsverbund für Rüsselheim SOKA Die kostengünstige Alternative zum Daueranker: Der temporäre Gerüstanker für große Wandabstände! Tel. 05247-4044614 • info@felsuma.de • www.felsuma.de Anzeige Landrat Thomas Will übergibt das Gastgeschenk an Dr. Stefan Häusele, Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes. Im neuen Schülergästehaus befinden sich neben den Gästezimmern für die Gerüstbau-Azubis auch Verwaltungs- und Freizeiträume, sowie ein Fitnessraum, zwei Speiseräume und eine Aufbereitungsküche.
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