GB_01.2026

28 01 / 2026 Tragfähige Lösung! „Berlins größte Regentonne“ bekommt ihren Deckel – mithilfe des Allround Traggerüsts TG 60 von Layher In Berichten ist immer wieder von „Berlins größter Regentonne“ zu lesen. Bei dem Großprojekt baut die Karl Köhler Bauunternehmung aus Heidenau als Teil der ARGE RÜB IV gerade ein unterirdisches Regenüberlaufbecken. Das kreisrunde Bauwerk mit rund 40 Metern Durchmesser ist darauf ausgelegt, innerhalb einer halben Stunde bis zu 16.750 Kubikmeter Regenwasser aufzunehmen. Diese Menge kann bei Starkregen dort künftig zwischengespeichert werden und so laut den Berliner Wasserbetrieben die Kanalisation und Spree entlasten. Für die Karl Köhler Bauunternehmung eine spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe – vor allem das Betonieren der HERSTELLER INFO Abb. 1: Die Montage eines Traggerüsts für das Betonieren der meterhohen Decke von „Berlins größter Regentonne“ brachte einige Herausforderungen mit sich: die runde Form mit einem Durchmesser von rund 40 Metern, das sichere Ableiten der hohen Vertikallasten über eine Stützhöhe von 18 Metern und das Umsetzen von Baustellenanforderungen wie der Integration eines Treppenturms für den Baustellenzugang sowie einer sicheren Arbeitsebene unterhalb der Schalung. Die Kombination aus Digitalisierung auf Grundlage des Prozesses Layher SIM sowie Einsatz des Allround Traggerüsts TG 60 von Layher in Verbindung mit dem hochtragfähigen Aluminium-Träger TwixBeam als Jochträger ermöglichte eine optimal an die Gegebenheiten angepasste und trotzdem materialsparende Traggerüstkonstruktion. Dies gewährleistete ein hohes Maß an Baustelleneffizienz. Abb. 2: Das Allround Traggerüst TG 60 von Layher sorgte bei den Schalarbeiten für die Decke des Berliner Überlaufbeckens für Wirtschaftlichkeit und Flexibilität: Durch den modularen Aufbau ließ sich die Traggerüstkonstruktion sowohl an die Baustellengeometrie als auch an die Lasten anpassen. Das Strecken der Traggerüsttürme sparte Material und damit auch Montagezeit. Baustellenanforderungen wie die Integration einer sicheren Arbeitsplattform unterhalb der Schalung ließen sich durch die Kombinationsmöglichkeit mit dem Allround-Baukasten ebenfalls mit Serienteilen realisieren.

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