GB_03.2026

03 / 2026 • www.geruestbauhandwerk.de 26 Nirgends hatte man einen besseren Blick auf die Messestände als vom Gerüst der Bundesinnung, das der Mitgliedsbetrieb Teupe & Söhne Gerüst- bau GmbH im Atrium des Kölner Rathauses errichtet hatte. Und so gehörte die Frage „Darf ich da mal hoch?“ zu den meistgestellten an diesem Vormittag. Rund 900 Schüler kamen im Laufe des Vormittags ins Kölner Rathaus, um sich Anregungen für eine spätere Berufsausbildung zu holen. Entsprechend reger Betrieb herrschte am Stand der Bundesinnung. Schüler und Schülerinnen zeigten sich überrascht, wie abwechslungsreich und vielfältig die Arbeit eines Gerüstbauers im Alltag ausfällt. Auch der Hinweis auf die Verantwortung, die Gerüstbauer nicht zuletzt für die anderen Gewerke am Bau übernehmen, sorgte regelmäßig für großes Interesse. Und so endete das Gespräch immer wieder mit der Frage nach einem möglichen Praktikum. Für all jene, die doch ein bisschen Respekt vor der Höhe hatten, gab es diesmal ein besonderes Angebot: Mit Hilfe einer VR-Brille konnten selbst die virtuell Gerüstluft schnuppern, die mit den Beinen lieber am Boden bleiben wollten. Aber auch viele Schüler, die sich den Ausblick vom Gerüst nicht hatten nehmen lassen, zeigten sich begeistert von der Chance, mit Virtual Reality noch größere Höhen zu erklimmen. Interesse am Gerüstbau bekundete auch der neue Kölner Oberbürgermeister, Torsten Burmeister. Im Rahmen seines Messerundgangs informierte sich der SPD-Politiker über die beruflichen Anforderungen und die Arbeit der Bundesinnung. Einmal mehr hat die „handwerk.koeln“ gezeigt: Erfolgreiche Berufsorientierung lebt vom direkten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern. Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau ermutigen deshalb ihre Mitglieder sowie alle Gerüstbauunternehmen, den Ausbildungsberuf auf Messen, in Schulen oder im eigenen Unternehmen – zum Beispiel im Rahmen eines Tages der offenen Tür – vorzustellen. Mitgliedsbetriebe können hierzu auf die analogen und digitalen Werbemittel der Bundesinnung zurückgreifen. Auch VR-Brillen können Mitglieder über die Geschäftsstelle kostenlos leihen. Azubiwerbung Gerüstbau goes Gaming: Bundesinnung lässt Fortnite- Erweiterung entwickeln Rund 42 % der Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren spielen täglich digitale Spiele, weitere 40 % zumindest gelegentlich. Was läge also näher, als Berufsorientierungsangebote dorthin zu bringen, wo sich junge Menschen ohnehin gerne aufhalten: in die Welt des Gamings? Mit einem eigenen Videospiel gehen Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau nun genau diesen Weg. Ab sofort ist in Fortnite eine eigene Gerüstbau-Erweiterung verfügbar, bei der die Spieler Rohstoffe gewinnen, Quizfragen beantworten und daraus Schritt für Schritt ein Gerüst errichten. Entwickelt wurde das Spiel in Zusammenarbeit mit XRbit, einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf digitale und interaktive Bildungs- und Ausbildungsprojekte spezialisiert hat und bereits mit dem überbetrieblichen Ausbildungszentrum in Dortmund zusammenarbeitet. Dessen Hauptgebäude spielt deshalb auch eine wesentliche Rolle in dem neuen Spiel. Warum Fortnite? Das Spiel belegt bei der Zielgruppe der 12- bis 19-Jährigen aktuell Platz 2 im Beliebtheitsranking aller Videospiele. Es kann auf nahezu allen gängigen digitalen Endgeräten gespielt werden, darunter auch Tablets und Smartphones. Auch inhaltlich passt Gerüstbau gut zum Fortnite-Universum, denn das Gewin-

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