GB_03.2026

42 03 / 2026 Komplettlösung Layher Wetterschutz „macht Schule“ bei Holz-Hybrid-Bauweise Am Norderstedter Coppernicus-Gymnasium herrscht Platzmangel. Abhilfe schaffen soll die Firma OTTO WULFF – mit einem Erweiterungsbau in Holz-Hybrid-Bauweise. Das Bauen mit Holz ist inzwischen ein fester Baustein ihres Leistungsportfolios. Mit der zukunftsfähigen Technik lässt sich nicht nur der CO2-Fußabdruck von Baumaßnahmen senken, sondern dank vorgefertigter Elemente auch die Bauzeit. Um das Holz während der Rohbauarbeiten vor Witterungseinflüssen zu schützen und damit gleichzeitig teure Baustellenstopps und Schäden am Holz zu verhindern, ist ein effizienter Wetterschutz für OTTO WULFF deshalb ein wichtiger Bestandteil dieser Konstruktionsweise. Auf der Suche nach einer überzeugenden Komplettlösung wandten sich die Verantwortlichen an Layher, den Systemgerüstspezialisten. Layher unterstützt mit Anwendungstechnik Und die Anforderungsliste war lang: Der Wetterschutz sollte die komplette Fläche für den Anbau zwischen zwei Bestandsgebäuden überdachen und trotzdem einfach manuell zu öffnen sein – zur Beschickung der Baustelle mit den vorgefertigten Holzelementen. Fehlende Gerüstaufstellfläche für das Stützgerüst, da die angrenzenden Gebäude nicht ausreichend tragfähig waren und überbrückt werden mussten. Wenige Mittelstützen trotz großer Dachspannweite, um die Baumaßnahmen selbst nicht zu beeinträchtigen. Anpassungen wie Laufgänge in der Höhe und Treppentürme als Baustellenzugang. Und eine schnelle Montage, denn der enge Zeitplan sah für das Gewerk Gerüstbau gerade einmal zwei Wochen vor. Eine spannende Herausforderung, wie Roland Hassert berichtet. Der Bauingenieur verantwortet bei Layher den Bereich Anwendungstechnik BAU, der für Kunden technisch wie wirtschaftlich überzeugende Lösungen entwickelt. Und mit einer Komplettlösung in Norderstedt „Schule machte“. Arbeitsschritte einfach digitalisieren – mit Layher SIM „Erfolgreiche Gerüstprojekte hängen in der Regel maßgeblich von drei Hauptfaktoren ab: dem richtigen Gerüstsystem, einer qualifizierten Montage und zunehmend auch von den Vorteilen der Digitalisierung“, weiß Hassert. Layher habe deshalb mit Layher SIM schon frühzeitig einen Prozess für den Gerüstbau erarbeitet, der Gerüstbaufirmen einfach umzusetzende Möglichkeiten zur Digitalisierung von Arbeitsschritten aufzeigt. „Und zwar über den kompletten Lebenszyklus eines Gerüstprojekts – von der Planung über die Logistik bis hin zur Ausführung auf der Baustelle. „Bei diesem Projekt mussten wir das Gebäude nicht zeitaufwendig nachmodellieren, sondern konnten direkt im digitalen Gebäudezwilling des Auftraggebers mit der 3D-Planung beginnen – inklusive Kollisionskontrolle.“ Die Layher Anwendungsingenieure nutzen dabei die integrierte Softwarelösung LayPLAN SUITE – mit passenden Modulen für jeden Bedarf. „Mit LayPLAN CAD ließ sich problemlos ein detaillierter digitaler Zwilling der Gerüst- konstruktion erstellen, abstimmen und auch für nachgelagerte Aufgaben nutzen: zum Beispiel zur Erstellung verlässlicher MaHERSTELLER INFO Beim Erweiterungsbau für eine Schule in Holz-Hybrid-Bauweise sorgte das Kederdach XL von Layher für einen effizienten Witterungsschutz mit optimaler Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort: manuell verfahrbare Dachkonstruktion zur einfachen Materialbeschickung mit einer Kombination aus Sattel- und Pultdach – dank verschiedener Aussteifungsvarianten auch für hohe Schneelasten geeignet.

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