a.g.bau_01.2026

des Ergebnis im Auftragsfall. Fast ein Fünftel erwirtschaftet einen tatsächlichen Stundensatz von unter 75 Euro, was als positive Veränderung im Vergleich zum Vorjahr anzusehen ist. Insgesamt kann eine leichte Erhöhung der Stundensätze seit 2024 festgestellt werden. Durch die freiwillige Erhebung zusätzlicher Daten zur Struktur konnten weitere Ergebnisse extrahiert werden. Bei den Stundensätzen zeigt eine Aufteilung nach den Regionen Norden, Osten, Süden und Westen ein klares West-/Ost- aber auch ein Süd-/Nord-Gefälle bei den Stundensätzen (Abb. 8, linke Seite). Hierbei muss allerdings angemerkt werden, dass gerade für die Region Ost die Zahl der Antworten gering ist und insofern auch Ungenauigkeiten wahrscheinlich sind. Die Auswertung anhand der Unternehmensgröße zeigt ein spannendes Ergebnis (Abb. 8, rechte Seite). Während Kleinstbetriebe bis 5 Mitarbeitende über 95 Euro als durchschnittlichen Stundensatz erzielen, nimmt dieser bei Betrieben bis zu 40 Mitarbeitenden auf 85 Euro ab. Die zwei teilnehmenden Unternehmen mit einer Größe von mehr als 40 Mitarbeitenden erzielen sogar einen Stundensatz von mehr als 100 Euro. Im Hinblick auf entgangene Aufträge wurden die Teilnehmenden gefragt, um wieviel Prozent günstiger eine Fremdvergabe erfolgte (Abb. 9) und, sofern ableitbar, zu welchem Stundensatz die Vergabe erfolgte (Abb. 10). Wie im vergangenen Jahr muss hier der Hinweis erfolgen, dass Preisspiegel für gewöhnlich nicht bekannt gegeben werden. Daher stammen die angegebenen VergabeStundensätze vermutlich von einigen öffentlichen Ausschreibungen, bei denen häufig ausschließlich die Wirtschaftlichkeit eines Angebots seitens der öffentlichen Auftraggeber als Vergabekriterium berücksichtigt wird. Auffällig im Vergleich zu 2024 ist die deutliche Abb. 7: Umfrageergebnisse 2024 + 2025 / Stundensätze in Kalkulation und tatsächlich bei positiver Auftragsvergabe 45

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