a.g.bau_02.2026

Arbeitsfähigkeit in Lärmbereichen und eine wichtige Maßnahme gegen den Fachkräftemangel." Das IFA stellt auf seiner Website eine Übersicht der zugelassenen Produkte zur Verfügung: www.dguv.de/ifa – Fachinfos – Lärm – Gehörschützer – Kombinierbare Hörsysteme Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfall- versicherung – DGUV 29 Meldungen → Hintergrund Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung definiert Lärmbereiche als Arbeitsbereiche, in denen der durchschnittliche Lärmpegel über den Tag bei 85 dB(A) oder höher liegt. Dann muss Gehörschutz getragen werden. Menschen mit einer Hörminderung dürfen generell keinem gehörgefährdenden Lärm am Arbeitsplatz ausgesetzt sein, damit sich die Hörbeeinträchtigung nicht verschlimmert. Für sie beginnt die Tragepflicht von Gehörschutz bereits bei 80 dB(A). Gesunde und sichere Arbeit macht Unternehmen attraktiver Der aktuelle iga.Report 49 „Gesunde, sichere Arbeit – ein Schlüssel für die Arbeitgeberattraktivität?“ der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) untersucht den Zusammenhang zwischen Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF), Arbeitsschutz und Arbeitgeber- attraktivität. Er beleuchtet diese Themen aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensverantwortlichen. Beschäftigte bewerten Unternehmen anhand einer Reihe von Kriterien – den sogenannten Attraktivitätsfaktoren. Dazu zählen verlässliche Rahmenbedingungen wie Einkommen, Zusatzleistungen, Arbeitszeiten und Entwicklungschancen. Genauso wichtig sind Teamkultur, Führungsstil, Respekt und Werte wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung. Der iga.Report zeigt: Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz zahlen ebenfalls auf die Attraktivität von Unternehmen ein – mit direkten Schnittmengen zu den anderen genannten Faktoren. Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen, signalisieren ihrer Belegschaft: „Euer Wohlbefinden ist uns wichtig.” Damit stärkt der Arbeitgeber die Motivation, Bindung und Leistungsfähigkeit seiner Beschäftigten. Dabei gilt: je breiter und systematischer das Angebot der Betrieblichen Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes, desto höher die Arbeitgeberattraktivität. Das ergab eine Befragung von 1.847 Beschäftigten aus ganz Deutschland, die zentraler Bestandteil des neuen iga.Reports ist. Der iga.Report kann auf der Website der Initiative Gesundheit und Arbeit – iga heruntergeladen werden: https://www.iga-info.de/ veroeffentlichungen/igareporte/igareport-49 Quelle: Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemie – BG RCI

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