Arbeitsvorbereitung Wie bereits erwähnt, wurde das Gebäude in den 70er Jahren gebaut und 1972 in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Ausführungsplanung traditionell von Hand mit Zeichenbrett, Taschenrechner und Tusche unter Beachtung der damaligen Vorschriften und Regelwerke erstellt und in Form von Transparent- und/oder Papierzeichnungen übergeben bzw. archiviert. Von einer digitalen Speicherung oder gar einem BIM-Projekt war man noch Jahrzehnte entfernt. Der Sorgfaltspflicht der Eigentümergemeinschaft dankend, sind über die Jahrzehnte umfangreiche Teile der Ausführungsplanung als auch der Ausführungsstatik erhalten geblieben und konnten so den Mitwirkenden für die Planung der Sanierungsarbeiten zur Verfügung gestellt werden, was eine Entwurfsplanung zur Durchführung der beschriebenen Balkonbrüstungs- und Fassadensanierung erst möglich gemacht hat. Im Verlauf der umfangreichen Sichtung der Bestandsunterlagen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde den Fachleuten der Firma Odendahl GmbH aus Köln schnell klar, dass die Darstellung des Gesamtbauwerkes als 3D-Modell sinnvoll ist, um die notwendige Ausführungsplanung der umlaufenden Höhenzugangstechnik zeitgemäß darzustellen und mit allen Beteiligten abzustimmen. Dazu wurden die bauseitig zur Verfügung gestellten Bestandsunterlagen ausgewertet, teilweise durch örtliche Kontrollmessungen überprüft und in einem ifc-Modell 3-dimensional dargestellt (Abb. 4-11). Während der örtlichen Kontrollmessungen zeigten sich teilweise baupraktische Abweichungen des Ist-Zustandes zum Soll-Zustand nach Ausführungsplanung, welche weitestgehend durch die 3D-Planung erkannt und direkt nach Prüfung der realen Maße vor Ort in das 3D-Arbeitsmodell eingearbeitet werden konnten bzw. durch eine Konstruktionsanpassung kompensiert wurde. Das so erstellte 3D-Arbeitsmodell war bei gleichzeitiger Beachtung und Verwendung von klassischen 2D-Ausführungszeichnungen die Basis für die konzeptionelle Darstellung der notwendigen Höhezugangstechnik. Dabei wurde die Höhenzugangstechnik als auch die Schaffung des notwendigen Arbeitsraumes bauseitig in zwei Hauptbereiche aufgeteilt: 1. Mastkletterbühnen mit verschiebbaren Böden geplant und realisiert durch die Alimak Group Deutschland GmbH, Eppingen 2. Arbeitsgerüste, Traggerüste, Schutztunnel, Material- und Personenaufzüge, Seilarbeitsbühnen, Zugangsgerüste etc. geplant und realisiert durch die Odendahl GmbH, Köln TECHNIK www.peri.de Schalung Gerüst Engineering Die Bauweise mit dem Easy Stiel überzeugt auf ganzer Linie: Nahezu keine Kupplungen Spaltfreies Bauen Integrierte Abhebesicherung Basisausgleiche flexibel ausbildbar Einfache Umsetzung verschiedener Breiten Flexible Anpassung bei komplexen Geometrien Jetzt informieren Mit Sti(e)l zum Ziel. Die passende Lösung für Ihre Fassadenprojekte. Anzeige Abb. 7: Isometrische Prinzipdarstellung – Aufnahme der Seilarbeitsbühnen im Dachbereich Nr. 1 des Colonia Hochhaus, Köln Quelle: Ingenieure Tomshöfer & Partner Bochum
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