a.g.bau_03.2026

40 Produktinformationen Effizienz in der Asbest-Erkennung Mobile Lösung zur sekundenschnellen zerstörungsfreien Prüfung von potenziell asbesthaltigen Materialien Aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften, insbesondere im Brandschutz, war Asbest über Jahrzehnte ein unverzichtbarer Baustoff. Erst mit Erkennen seiner erheblichen Gesundheitsgefahren wurde die Verwendung des Silikatmaterials in den 1990er Jahren in Deutschland und 2005 in der gesamten Europäischen Union verboten. Bis dahin fand das Material in Form asbesthaltiger Baustoffe Einzug in Millionen Gebäude, in denen die unsichtbare Gefahr bis heute in Dach- und Fassadenplatten, Bodenbelägen, Putz- und Spachtelmassen oder Brandschutzplatten schlummert. Aber auch in Brücken und industriellen Anlagen findet sich Asbest. Zum Problem entwickelt sich das Risikomaterial vor allen Dingen im Zuge von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie beim Rückbau und Abriss. Hierbei entsteht nicht nur ein akutes Risiko vor Ort, sondern auch die Notwendigkeit, asbesthaltige Abfälle sachgerecht zu entsorgen. Früherkennung schützt die Gesundheit und reduziert Kosten Allein durch eine Sichtprüfung ist Asbest in Baustoffen kaum erkennbar. Entsprechend sind eine professionelle Gebäudeerkundung, eine Materialbewertung und in den meisten Fällen eine Laboranalyse unverzichtbar. Vor 1993 errichtete Gebäude gelten heute grundsätzlich als asbestverdächtig. Werden im Vorfeld von Baumaßnahmen von Sachkundigen typische asbestverdächtige Bauteile wie Faserzement-Dach- und Fassadenplatten identifiziert, erfolgt heute üblicherweise die Entnahme einer Materialprobe und eine anschließende Laboranalyse. Vor dem gleichen Problem stehen Entsorgungsbetriebe: Im Rahmen der Recyclingprozesse ist das Aussortieren asbesthaltiger Abfälle eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Aufgrund der durch reine Sichtprüfung des Haufwerks nicht zuverlässigen Einschätzung einer Asbestbelastung können sich Verantwortliche nicht allein auf eine bei Einlieferung vorhandene Deklarierung verlassen, wobei bei Privatanlieferungen in der Regel gar keine Deklarierung gemacht werden kann. Eigentlich müssten im Verdachtsfall auch hier Materialproben entnommen und Laboranalysen durchgeführt werden. Da dadurch Aufwand, Verzögerung und Kosten entstehen, entspricht es oft der gelebten Praxis, das Asbestproblem nicht mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln. Handheld-Scanner ASBpro: Zuverlässige Einschätzung in wenigen Sekunden Immer dann, wenn zumindest der begründete Verdacht besteht, es mit asbesthaltigen Foto: analyticon instruments GmbH

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