a.g.bau_03.2026

KI im Arbeitsschutz Unterstützung statt Ersatz Künstliche Intelligenz kann Unternehmen dabei helfen, Gefährdungen schneller zu erkennen, Unterweisungen zu verbessern und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Fachwissen und menschliches Urteilsvermögen bleiben dabei unverzichtbar, betont die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – und damit auch den Arbeitsschutz. Immer mehr Unternehmen prüfen, wie sich digitale Werkzeuge nutzen lassen, um Informationen schneller zu finden, Prozesse zu vereinfachen oder Beschäftigte besser zu schützen. In großen Unternehmen sind KI-Anwendungen häufig schon im Einsatz. Auch für kleine und mittlere Betriebe eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten. "Insbesondere wenn es um Bürokratieabbau geht und darum, Unternehmen einen möglichst einen niederschwelligen Zugang zum Arbeitsschutz zu ermöglichen, sehe ich deutliches Potenzial", sagt Dorothee Hübner, Referentin für digitale Transformation bei der BG ETEM. So können KI-Anwendungen beispielsweise dabei helfen, erste Informationen für Gefährdungsbeurteilungen zusammenzutragen, Unterweisungen verständlicher aufzubereiten oder relevante Präventionsangebote zu identifizieren. Vertrauen ist gut – Kontrolle bleibt Pflicht Trotz aller Chancen sollten Unternehmen die Grenzen der Technologie kennen. Sprachmodelle liefern häufig überzeugend formulierte Antworten, sind jedoch nicht immer korrekt. Fachliche Prüfung und menschliches Urteilsvermögen bleiben deshalb unverzichtbar. "KI ist nicht in der Lage, immer die richtigen Antworten zu liefern. Die Ergebnisse klingen oft professionell, enthalten aber mitunter Fehler", sagt Hübner. Gerade bei sicherheitsrelevanten Fragestellungen könne das problematisch werden. 26 Meldungen Foto: Designed by Magnific / www.magnific.com

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